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„Der Sachse liebt das Reisen sehr“. Das wissen wir nicht erst

seit Jürgen Hardts legendärer und längst zum modernen Volks-

liedgut gewordener Sachsen-Hymne „Sing, mei Sachse, sing“.

Bereits Georg Friedrich Händel wurde auf seinen Italien-Fahrten

unter den dortigen Musikerkollegen als „Il Sassone“ (der Sach-

se) gerühmt, als er sich ab 1707 auf Studienreise nach Florenz,

Rom, Neapel und Venedig begab.

Der gemeine Thüringer wandert seinen Rennsteig entlang und

bergauf – bergab. Er singt gern dabei. Handelsreisende aus aller

Welt statten seit hunderten von Jahren der Bach-Stadt Leipzig

einen Besuch ab. So mancher lauschte gewiss in der Thomaskir-

che Bach‘schen Kompositionen. Begibt der Zuhörer sich auf die

Spuren Johann Sebastian Bachs, führt des Barockmeisters Le-

bensreise unweigerlich von Eisenach, über Ohrdruf, Lüneburg,

Lübeck, Arnstadt, Mühlhausen, Weimar, Köthen bis nach Leip-

zig. Allerdings hat sich Bach – schauen wir in die Biografie des

NOCH EINEN NOTE

IN LEIPZIG, LONDO

MUSIKALISCHE REISEFREIHEIT:

FESTLICHE TROMPETEN-GALA