Pressestimmen

Jahresrückblick 2014

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken

Jahresrückblick 2013

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken

Musikalische Grenzgänger im Dom

Der Westen vom 24.04.2013 - Erwin Kohl

„So haben Sie Bach noch nie gehört – aber so werden Sie ihn immer wieder hören wollen“, lautete die vollmundige Ankündigung im Programmheft. Das Berliner Duo Daniel Schmahl (Trompete) und Martin Rathmann (Orgel) präsentierte den rund 200 Gästen auf Einladung der evangelischen Kirche ein außergewöhnliches Domkonzert.

„Wir begeben uns in einen imaginären Chatroom mit Bach, sitzen an unseren Instrumenten und nehmen die Motive auf, die er uns hinwirft“, erklärte Daniel Schmahl die Herangehensweise der Musiker. Das Besondere daran ließ er unkommentiert: Das Duo verbindet mit der klassischen Musik und dem modernen Jazz zwei musikalische Bereiche, die auf den ersten Blick keine Schnittmenge aufweisen. Aber bereits nach den ersten Tönen des von Johannes Gebhardt arrangierten „Base of Bach“ weichen die Zweifel, wird mehr und mehr deutlich, dass Klassik und Jazz sich nicht nur spielerisch verbinden, sondern dass Schmahl eine absolut stilsichere Fortführung Bach’scher Melodik in die Welt der Moderne gelungen ist.

Was dabei herauskommt, wenn eine meisterhafte Vorlage von kreativen Köpfen aufgegriffen wird, wurde vor allem am Bachchoral „Jesu meine Freude“ deutlich. Schmahl/Rathmann transportierten in dem Gebhardt-Arrangement „Jesus Groove“ das Choralthema zunächst behutsam, später beherzt, bis schließlich – fast unbemerkt – etwas völlig Neues entstanden ist. Den Höhepunkt hob sich das Duo für den Schluss auf: „Toccata in 7“. Seinen Titel verdankt das an Bachs dorische Toccata angelehnte Stück der Tatsache, dass Komponist Johannes Gebhardt schlicht jeden achten Ton weggelassen hat. Klingt es zu Beginn noch ein wenig unruhig, überzeugt das Arrangement dann umso mehr durch sein Tempo und seine Kraft.

Der frenetische Schlussapplaus des Publikums darf als Beleg für ein gelungenes Konzert der musikalischen Grenzgänger gewertet werden.

Domkonzert Trompete und Orgel

Wesel RP vom 21.04.2013 - age

Der Trompeter Daniel Schmahl. Der Organist Martin Rathmann. Der Komponist Johannes Gebhardt. Während Gebhardt quasi spirituell im Dom anwesend war, spielten Trompete und Orgel einige seiner spannungsreichen, modern verpackten Bach-Themen.

Diesmal war der Dom hervorragend besucht. Offenbar waren hier Publikumslieblinge am Werke. Schmahl hat seine Wurzeln in Leipzig: sein Vater war Leiter der dortigen Mendelssohn Bartholdy-Hochschule für Musik. Wen wundert’s, wenn der Sohn da ein ausgesprochenes Bach-Faible entwickelt hat: In Leipzig dreht sich alles um Bach. Daniel Schmahl versteht sich als Grenzgänger zwischen Alter Musik, Moderne und Jazz. Seine besonders prägnante, zielgerichtete Artikulation an der Trompete machte sich bereits bemerkbar bei Gebhardts elektrisierendem Stück „Base of Bach“ über ein Thema aus dem 3. Satz des 2. Brandenburgischen Konzerts. Mit der strahlenden Trompete fügte sich die jazzig inspirierte Orgel wie ein Klangteppich zusammen. Ähnlich interessant wirkte Gebhardts „Toccata in 7“ . Musik mit 100000 Volt, die geeignet ist, beim Zuhörer einen Rauschzustand hervorzurufen. Doch auch für die Fans Alter Musik war gut gesorgt. Wundervoll empfand man die Stimmung von Ruhe und Frieden beim Leipziger Choral „Schmücke dich, o liebe Seele“. Hier griff Schmahl zum sanften Flügelhorn und kreierte Töne im Breitwandformat, die lebten und schwangen, dass es eine Freude war. In diese Stimmung passte übriges auch das samtige „Air“ (Zugabe), das Bach als heimlichen Romantiker zeigt.

Rathmann trug Bachs „Toccata und Fuge in d-Moll“ vor – dieses weltbekannte Stück, um das sich so viele Fragen ranken. Ist es überhaupt von Bach? Wurde es nicht etwa für Violine geschrieben? Wer es am Sonntag hörte, spürte deutlich, dass nur die Orgel in Frage kommt! Die einprägsam, aber keineswegs wuchtig gespielte Toccata und die wunderbar verzahnte und federleicht interpretierte Fuge stellte Rathmann in all ihrer Pracht vor. Später sollten noch „Präludium und Fuge G-Dur BWV 541“ folgen. Da gefielen die rauschenden Kadenzen, der majestätische Charakter. Ein gewaltiger Kontrast folgte auf dem Fuße: „Toccata alla Rumba“ von A.Willscher - fetzig, südamerikanisch angehaucht und manchmal von einer beinah quälenden Rasanz, als ob Seelen durchs Fegefeuer hasten – gemeistert aber mit Wahnsinnsmusikalität!

Interview mit Daniel Schmahl in der CLARINO

Ausgabe 1/2013 - Daniel Schmahl hat das letzte Wort

Interview mit Daniel Schmahl in der SONIC

Ausgabe 6.2012 November/Dezember

Jazz im Geiste Bachs in Gau-Bischofsheim

Allgemeine Zeitung vom 14.03.2013 - Klaus Minden

Gau Bischofsheim - Nun konnten zwei jüngere Künstler gewonnen werden, Johannes Gebhardt (Greifswald, Orgel) und Daniel Schmahl (Berlin, Trompete und Flügelhorn). Unter dem Titel „Chattin’ with Bach“ nehmen sie eine durchaus über 50 Jahre alte Tradition auf, die Musik von Bach mit dem Jazz und dem Afro-amerikanischen und latein-amerikanischen Musikgefühl zu verbinden. Jacques Loussier mit „Play Bach“ oder die Swingle Singers und viele andere haben die Rythmik des Jazz mit der der Bachmusik eigenen barocken Motorik verknüpft und sind so zu neuen Interpretationen gelangt.

Diesen Ansatz enthalten auch die im Konzert vorgetragenen Kompositionen und Improvisationen von Johannes Gebhardt, aus denen immer wieder Zitate bekannter Bachwerke hervorblitzen. Gerade die Improvisation, das spontane Erfinden, ist der Orgelpraxis und dem Jazz gemeinsam.

Das Publikum in der vollbesetzten Kirche musste sich kaum an die ungewohnten Klänge und Rythmen, die diese alte Orgel plötzlich hervorbrachte, gewöhnen. Im Gegenteil, man war begeistert und überrascht, wie Kunst sich immer wieder neu darstellen und abwandeln kann. Nicht zuletzt waren die technischen Leistungen der beiden Künstler, besonders auch die frappierende Atemtechnik des Trompeters, so überzeugend, dass sie erst nach drei Zugaben zum traditionellen Künstlerempfang mit Gau-Bischofsheimer Wein entlassen wurden.

Konzert beim Mannheimer Bachfestival

Mannheimer Morgen vom 09.03.2013 - A.B.A.

… im Zusammenspiel mit Trompete und Flügelhorn faszinieren Gebhardt und Schmahl. "Toccata in 7" ist eine gelungene Mischung aus moderner Rhythmik und Thematik mit der schweren Instrumentierung der Kirchenorgel und einer leichten, teilweise gestopften Trompetenmelodie. Wer hier gut zuhört, entdeckt jene harmonischen Wurzeln, die auch zeitgenössische Improvisationsmusik noch nähren. Auch Dix, dessen zurückhaltendes Perkussions-Begleitspiel in der halligen Akustik nicht untergeht, überrascht mit "Monade", dem Titelstück seiner 2010 erschienenen CD… Schmahl, Gebhardt und Dix - ihre Musik fasziniert auf ihre ganz eigene Weise. Bach hätte es vermutlich sehr gefallen.

Konzert: Musik als Reverenz an Stadtgründer Christian IV.

Norddeutsche Rundschau vom 10.12.2012 - Niels Wehrmann

Glückstadt. Die Stadtkirche war einmal mehr ein Ort großer Musik. Daniel Schmahl musizierte mit seinem Ensemble und Matthias Eisenberg an der Orgel.

Die Orientierung der Zuhörer zur Orgelempore hin trug schon beim Eintritt in die wunderschöne Kirche mit den großen Kronleuchtern zur gespannten Erwartung bei. Aber ein solches Konzert konnte niemand erwartet haben. Es war, als zöge der selige Advent in den heiligen Raum, um Herz und Sinne mit Freude und begeistertem Erstaunen zu füllen.

Mit der Trompete, Daniel Schmahl, Kiichi Yotsumoto (Japan), Johannes Rauterberger, an der Pauke Olaf Taube und Matthias Eisenberg an der Orgel, für deren Erneuerung ein Teil des Erlöses bestimmt war, erlebten die Besucher über zwei Stunden ein festlich, weihnachtliches Konzert.

Von Jean Joseph Mouret erklang zum Eingang wie ein Rausch im brillanten, hellen Klang der drei sich ablösend, lockenden Trompeten, dem unterstreichenden Schlag der Pauken und dem vollem Klang der Orgel, die "Premiér Suite de Symphonies". Ein ergreifender Jubel meisterhaft gespielter Instrumente.

Die Toccata in C-Dur, gespielt von Matthias Eisenberg, gestaltete sich wie ein Gespräch des Musikers mit dem Komponisten, Johann Sebastian Bach. Mit immer neuen Registerklängen nahm Mathias Eisenberg die Hörer mit in diese Zwiesprache.

Die Chorsätze und Arien Johann Sebastian Bachs für die weihnachtliche Zeit trugen Daniel Schmahl und Matthias Eisenberg mit viel Empfindung vor. Gesanglich mit allen Schattierungen, die ein Flügelhorn bringt lud der Solist, von der Orgel begleitet, gleich nun die unter den Zuhörern anwesenden Chorsänger zum Mitsingen ein. Im Zusammenspiel jubelten dann auch Bearbeitungen für Flügelhorn und Orgel aus dem Weihnachtsoratorium durch den festlich erleuchteten Kirchraum.

Die feine Akzentuierung der Sonate in D-Dur von Petronio Franceschini und das Concerto in D-Dur von Francesco Manfredini zeigten die überragende Virtuosität des gesamten Ensembles, als spielten sie nicht nur miteinander, sondern begeistert auch füreinander. Die folgenden Improvisationen von Matthias Eisenberg auf der Orgel zeigten kompositorisch in ihrer Musikalität und Virtuosität wie mit der Registratur und den klanglichen Möglichkeiten die Königin der Instrumente in der Stadtkirche an ihre Grenzen - auch der noch Spielbarkeit - geführt werden konnte.

Dass der Abschluss aus dem Weihnachtsoratorium gewählt war, mit Bearbeitungen für Trompete, Pauken und Orgel, unterstrich den Wunsch der Musiker, die Zuhörer in den Advent zu führen. Das Konzert hatte in der Zugabe mit dem "The Prince of Denmark'" eine ganz persönliche, liebenswürdige Note mit der Reverenz an den Gründer der Stadt und Stifter der Stadtkirche zu Glückstadt, Christian IV.

Brausender Beifall dankte den Künstlern sowohl für die exzellente Auswahl der Stücke, als auch für das ausdrucksvoll virtuose Musizieren.

Bach in Schleifen und Loops

Berliner Zeitung vom 18.11.2012 - Peter Uehling

...Dass die stilistische Konfrontation von Barock und populären Idiomen auch Funken schlagen kann, beweisen der Berliner Trompeter Daniel Schmahl und der Greifswalder Organist Johannes Gebhardt auf „chattin’ with Bach“. Seit Jacques Loussiers Zeiten ist die Kreuzung von Bach und Jazz nicht neu, aber Schmahl und Gebhardt gehen über die Swingfassungen des Play Bach Trios von Jacques Loussiers hinaus. Bachs „Dorische Toccata“ oder das Finale des Zweiten Brandenburgischen Konzerts geben in Gebhardts „Concerto for us“ Material vor, das sich komplex an der Jazz-Harmonik und in Improvisationen bricht.

Das Ergebnis ist in seiner kaleidoskopischen Buntheit Bach ebenbürtig, in der Gebrochenheit seines Ausdrucks modern: Seltsam scheint die Vitalität des Ganzen von den verschlungenen Wegen der Form unterwandert, und in den zwielichtigen Steigerungen von der Bearbeitung von „Bist du bei mir“ aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach verbindet sich Bachsche Innigkeit mit Show-Allüren à la Hollywood...

Kirche wird zum Chatroom - „Musik am Ersten“ vereint diesmal Jazz, Klassik und Improvisation

Rotenburger Kreiszeitung vom 04.10.2012

Rotenburg - Wenn die Kirche zum „Chatroom“ wird und der Gesprächspartner kein anderer als Johann Sebastian Bach ist, dann lohnt es sich näher hinzuhören.

Daniel Schmahl und Tobias Berndt wagten in ihrem einstündigen Konzert am Montagabend einen Grenzgang zwischen Alter Musik und Jazz, komponierter Musik und Improvisation. Dabei bedienten sie sich einiger Motive Bachs, etwa aus dem letzten Satz des zweiten Brandenburgischen Konzerts, um daraus ganz eigene Interpretationen zu weben: Auch Dank unterschiedlicher Dämpfer immer wieder mit neuer Klangfarbe, kam die Trompete mal feist, mal lassiv daher, die Orgel fast wie ein Fender, und unvermittelt wurde aus Kirche und Chatroom ein verruchter Nachtclub. So modern und spannend hatte man Bach wohl selten erlebt! Aber auch die ganz traditionellen Bearbeitungen von Werken wie „Jesu meine Freude“ für Trompete oder Piccolo-Horn waren mit ihren schlichten Melodieführungen ein Genuss, brachte sie doch die gezielt eingesetzte, aber nie übertriebene Dynamik des Bläsers in all ihren Nuancierungen zur Geltung. Als Zugabe für die Kenner, die dem betretenen Neuland der beiden begnadeten Musikern mit Standing Ovations Tribut zollten, gab es mit „Air“ von J.S. Bach noch einen klassischen Dauerbrenner.

"chattin' with bach" - eine sehr hörenswerte Platte!

WDR 3 - TonArt

chattin' with bach - der Titel des Albums klingt irgendwie nach einem der vielen Versuche, die Musik Johann Sebastian Bachs wieder einmal zu verhunzen, sie neuen Zielgruppen irgendwie schmackhaft zu machen. Dem ist aber nicht so: hinter dem Album des Labels Querstand verbergen sich vier Jazz-Musiker aus Leipzig, die allein schon aufgrund ihrer Herkunft mit der Musik Bachs bestens vertraut sein müssten. Sind sie auch, meint unser Rezensent Jan Ritterstaedt, der ihrem Geplauder mit Bach aufmerksam zugehört hat. An musikalischem Humor mangelt es den drei Leipziger Musikern nicht: erst das Anfangsmotiv aus Bachs zweitem Brandenburgischen Konzert - letzter Satz - und dann mal eben ein liebevoll registrierter Ausschnitt aus dem Notenbüchlein der Anna Magdalena. Bach wird hier nicht einfach verjazzt, und sei es noch so kunstvoll wie es einst Jacques Loussier mit seinem "Play Bach"-Projekt gemacht hat, es wird vielmehr mit Bach getwittert, geflirtet, gechattet. Kirchenorgel goes Jazz - dafür ist maßgeblich der Leipziger Organist Johannes Gebhardt verantwortlich. "Concerto for us" nennt er sein dreiteiliges Bach-Konzert, aus dem wir gerade ein Stück vom letzten Satz gehört haben. Dieser entstand schon vor zehn Jahren, als sich die beiden Musiker Daniel Schmahl, Trompete und Flügelhorn und Johannes Gebhardt das erste Mal trafen. Die anderen beiden Sätze sind neu und für die neue CD haben sich die beiden zusätzlich Wolfram Dix, Percussion, und Jan Hoppenstedt, Bass mit ins Boot geholt. Jazz auf der Orgel - etwas gewöhnungsbedürftig ist dieser Sound, manchmal erinnert Gebhardts Spiel an den Klang einer Hammond-Orgel, manchmal aber auch bewusst an typische Choralbegleitungs-Farben. Gebhardt ist gleichermaßen Kirchenmusiker wie Jazzer. Das zahlt sich auch im Mittelsatz des "Concerto for us" aus. Eigentlich handelt es sich um eine typische Jazzballade, aber irgendwo scheint - zumindest virtuell - immer der Geist Johann Sebastian Bachs herumzuschweben - und mitzugrooven. Deutlich plakativer tritt dessen Musik im ersten Satz des Concerto hervor, wo Bachs Dorische Toccata so etwas wie den Ausgangspunkt der Komposition bildet. Darin liegt eine Stärke der Komposition von Johannes Gebhardt: in der langsamen Metamorphose eines Musikstils in den anderen, hier von der strengen Bach'schen Toccata hin zu einer lockeren Jazz-Improvisation. Daniel Schmahl am Flügelhorn übernimmt einzelne Motivsplitter von Bach und transformiert sie auf eine andere Stilebene. So rutscht die Musik fast wie selbstverständlich von einem Abschnitt in den nächsten. Beim Jazzstandard "Nature Boy" dagegen ist es genau umgekehrt: hier schleichen sich die "Bachismen" langsam in das fertige Gerüst des Songs von Eden Ahbez ein. Beschränkt sich der Orgelpart bei "Nature Boy" überwiegend auf klassische Klavierfiguren, so hat sich Johannes Gebhardt in der Komposition "Jesus groove" anspruchsvollere Aufgaben gestellt. Besonders feinsinnig muss der Organist hier registrieren um nicht seine Musikerkollegen zu überdecken. So entsteht ein sehr farben- und facettenreiches Stück, das auch die virtuosen Möglichkeiten der "Königin der Instrumente" voll zur Geltung kommen lässt. Und der Titel "Jesus groove" darf sicher auch mit Augenzwinkern aufgefasst werden. "chattin' with bach" ist eine sehr hörenswerte Platte, bei der der Thomaskantor weder platt rhythmisiert noch penetrant durch den Kakao gezogen wird. Vielmehr begegnen die vier Musiker ihrem Kollegen aus dem 18. Jahrhundert mit viel Respekt und Zuneigung. Schade nur, dass ihnen gerade einmal 36 Minuten auf der CD bleiben. Gerne hätte man ihnen länger beim Plaudern mit Bach zugehört.

WDR 3 - TonArt, Jan Ritterstaedt

Jazzige Musik im Geiste Bachs

Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 06.09.2012 - Birgit Jürgens

HILDESHEIM: Egal was sie spielen, ob von A wie Agnus Dei über J wie Jazz bis Z wie Zugabe: Die Berliner Musiker Johannes Gebhardt (Orgel) und Daniel Schmahl (Trompete und Flügelhorn) favorisieren im abschließenden Konzert der Reihe „Sommerliche Orgelkonzerte“ in der sehr gut besetzten St. Magdalenen Kirche Johann Sebastian Bach.

Bereits 2009 beschlossen die beiden Musiker diese Konzertreihe. Auch damals stand der Name Bach groß im Raum. Und Jazz sowieso. Doch das Duo ist auf jeden Fall kühner geworden. Die Profis, die seit 9 Jahren zusammen spielen, schaffen aus Bachs Gedanken heraus eigenwillige Fassungen, groovige Variationen und improvisatorisch angelegte Passagen....

Die „Toccata in 7“ mit dem thematischen Material aus dem Präludium des Bachwerks (BWV 538) entwickelt sich zu einem geheimnisvollen, sprudelnden erfindungsreichen Crossover-Bach. Auch so bleiben alte Ideen zeitlos und klassisch.

Die beiden Interpreten gehen virtuos, leicht, locker und glänzend mit dem jazzeigenen Hang zur Spontanität und dem Sichbesinnen auf das Bach`sche Thema fantasievoll um. Das Duo begegnet und entdeckt von gedämpften bis hin zu grellen und selten schrillen Klängen einen jazzigen, lebhaften Bach für diese Zeit.

Ein gelungener und erfrischender Abschluss der Konzertreihe. Das Duo Gebhardt-Schmahl hat es erneut geschafft, sich der Musik Bachs neu zu öffnen.

Mit Johann Sebastian Bach in der Zeitmaschine

Jazzkonzert für Trompete und Orgel füllte die Klosterkirche Lippoldsberg mit neuen Klängen (HNA 2.09.2012 - Nicola Uphoff-Watschong)

Lippoldsberg. Ob J.S. Bach, würde er heute leben, wohl die neuen Medien genutzt hätte, um mit Musikerkollegen zu chatten, seine Musik via PC einzuspielen und jede Menge Klicks auf Youtube zu bekommen? Das werden wir nie erfahren. Mit Sicherheit aber hätte er seinen Spaß gehabt beim Konzert mit dem Duo Johannes Gebhardt (Orgel) und Daniel Schmahl (Trompete und Flügelhorn). Ihr Programm "Chattin' with Bach" bildete eine Art Zeitschleuse, in der die perfekten Vorlagen des alten Meisters auf die Kreativität der beiden Musiker trafen. Das Ergebnis: eine kaum zu entflechtende Melange aus Klassik und Jazz in Kompositionen, die aus der Feder des Organisten Johannes Gebhardt stammten. Natürlich spielte er auch reinen, unverfälschten Bach, viel spannender und unterhaltsamer aber gestalteten sich die schrägen Ideen, die das Stück "Base of Bach" durchzogen wie eine neue Lebensader. Dichter am Original klang ein "Angus Dei", dessen ruhig dahinschreitenden Bässen die Trompete im Wechsel mit dem Flügelhorn eine schlichte, choralartige Melodie hinzufügte. Als weitere "User" betraten auch Duke Ellington und Juan Tizol den Chatraum. Sie brachten ihre Komposition "Caravan" ein, der Daniel Schmahl in phantasievollen Improvisationen dramatische Zuspitzungen verlieh, ohne die dem Stück eigene kamelschaukelige Leichtigkeit zu verlieren. Wo zwischen dem folgenden Bachchoral "Jesu meine Freude" und dem modernen "Jesus Groove" die Grenze lag, ließ sich anfangs nur erahnen. Das eingängige Choralthema griffen Schmahl und Gebhardt auf und verwandelten es geschickt in etwas vollkommen Neues. Anschließend entlockte Gebhardt seinem Instrument in einer weich fließenden Fantasie und einer spannungsreichen Fuge wunderbar romantische Klänge. Den Abschluss bildete eine "Toccata in 7" (im 7/8 Takt), die neben dem interessanten Rhythmus der recht widerspenstigen Orgel und ihren Registern alles abverlangte. Bodenständiger Sound war ebenso zu hören wie flirrende, schwebende Sequenzen. Bei der stürmisch verlangten Zugabe wurde noch einmal deutlich, was die beiden hervorragenden Musiker als Duo besonders auszeichnet: Sie sind 100% aufeinander eingespielt. Orgel und Trompete verschmolzen förmlich miteinander, tauchten miteinander in musikalischen Strudeln ab und kamen mit dem Thema des Chorals "Wachet auf, ruft uns die Stimme" immer wieder überraschend an die Oberfläche. "Das ist tolle Musik, die man aber nicht gleich beim ersten Mal Hören verdaut", sagte eine Besucherin und nahm deshalb die neue CD des Duos mit.

HNA 2.09.2012 - Nicola Uphoff-Watschong

Musik die berührt - Daniel Schmahl und Johannes Gebhardt treten in der Marienkirche auf

Märkische Oderzeitung vom 12.08.2012 - Renate Parschau

BERNAU: Bach kann man spielen, man kann ihn bearbeiten, vertanzen sogar. Die beiden Künstler, die am Sonntagnachmittag in der Bernauer Marienkirche unter dem Titel „Chattin`with Bach“ ein beeindruckendes Konzert für Orgel und Trompete präsentierten, näherten sich dem Übervater der deutschen Kompositionskunst mit Phantasie, Improvisationskunst und einer gesunden Portion Humor...

An den Beginn seines siebenminütigen „Base of Bach“ hat Gebhardt den letzten Satz aus dem 2. Brandenburgischen Konzert gestellt. Ebenso einprägsam wie prägnant schreitet die Solotrompete den Tonraum aus, um sich eine Weile an den für Bach so charakteristischen Dreiklangsbrechungen zu weiden - und schon ist das musikalische Geschehen, fast unmerklich in der Gegenwart, beim jazzigen Sound und Rhythmus angelangt. Ebenso unbemerkt wechselt Schmahl den Dämpfer, lässt sein Instrument weicher, geschmeidiger und leiser klingen, während Gebhardt die Orgel mit Händen und Füßen traktiert...Ein sehr anregendes und interessantes Konzert, welches vom Publikum mit frenetischen Beifall sehr zu Recht belohnt wurde.

Bach trifft Jazz - Rezension Konzert in Lindow

Märkische Allgemeine Zeitung vom 30.07.2012 - Regine Buddeke

...Schmetternde Trompeten werden mit sprudelnden Läufen der Orgel untermalt, es entspinnt sich ein Dialog zwischen barock-filigranen Elementen und den markigen-jazzigen Themen der Trompete - eine spannende Mixtur. Im „Jesus groove“ demonstriert Schmahl mittels verschiedener Dämpfer, welch ungewöhnliche Klangfarben seine Trompete annehmen kann, das gedämpft-rauchige Saxofon, eine Bassflöte, eine helle, fast schrille Pfeife....Um eine Zugabe kommen die beiden Künstler nicht herum. „Es gibt eine Legende, dass wir bis früh um fünf spielen“, witzelt Schmahl. „Das stimmt nicht!“. Das Bach`sche „Air“ lässt einen wünschen, die Legende wäre doch war.

Majestätisch ungewöhnlich

Mit "Klänge im Raum" war ein Konzert in der Stephanikirche zu Aschersleben überschrieben, und Klänge, mitreißend, majestätisch, lyrisch, romantisch, sanft und lebensfroh, gewohnte und ungewöhnliche, waren zu erleben.

...Mit dem 2. Brandenburgischen Konzert F-Dur (BWV 1047), einer klangprächtigen und lebensfrohen Komposition, unterhaltsam im wahrsten Sinne des Wortes, wurde das Programm eröffnet. Mit musikalischem Feingefühl, großer Virtuosität und fröhlicher Gelassenheit interpretierten die Musiker der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie die Musik des barocken Meisters. Dabei stellte Daniel Schmahl sein großes Können auf der Trompete unter Beweis. ...Wie vielseitig sich Musik präsentieren kann und welche ästhetischen, klangbildnerischen und kompositorischen Dimensionen sie offenbaren kann, erlebten die Gäste der "Klänge im Raum" im "Concert for us", einer Komposition für Orchester und Solotrompete von Johannes Gebhardt. Eine großartige, mitreißende Komposition, die ebenfalls in Aschersleben zur Uraufführung kam. Umwerfend virtuos, mit fantastischer Präzision spielte Daniel Schmahl seine Partien auf der Solotrompete und auf dem Flügelhorn. Der Interpret schonte sich wahrlich nicht, was technische Perfektion betraf und eindrucksvolle Interpretation angeht, und lieferte beeindruckende Höchstleitungen. Neben ihm musizierte das Orchester mit Leichtigkeit, Schwung und Begeisterung. Es gelang ihm, sein Publikum mit der Musik von Johannes Gebhardt, nicht nur anzusprechen, sondern es zu fesseln und zu begeistern. Ein furioses Finale in der Konzertreihe "Klänge im Raum".

ASCHERSLEBEN/MZ, 05.06.2012, VON INGE ORLAMÜNDE

Zwei Welten im Wohlklang

In der Templiner Maria Magdalenen Kirche lässt sich das Publikum auf eine musikalische Begegnung zwischen Bach und Jazz ein.

Zwei vermeintlich fremde Welten trafen für einen einzigartigen Abend am Sonntag in der Templiner Maria-Magdalenen-Kirche aufeinander: Bach und der Jazz. Was zunächst fremd erscheinen mag, verblüffte bereits beim ersten Ton. Zwei musikalische Bereiche ergänzten sich spielerisch und haben gar nicht so wenig miteinander zu tun.

Der Trompeter und Hornist Daniel Schmahl, Sohn des berühmten Violinvirtuosen Gustav Schmahl und der Organist Martin Rathmann hatten unter dem Titel "Chattin' with Bach - Bach, Jazz and more" ein Programm zusammengestellt, das eine nicht geringe Anzahl von Hörern an einem Sonntagabend zur besten Tatortzeit im Fernsehen angelockt hatte.

Gibt es doch seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts immer wieder interessante Versuche, Bach und den Jazz mit- und gegeneinander zu entdecken. Da ist zuerst der wohl berühmteste jazzige Bachinterpret, der Franzose Jacques Loussier zu nennen, der mit seiner Konzertreihe "Play Bach" die Grundlage für eine rasante und äußerst interessante Bewegung in der Musikgeschichte gelegt hat. Aber auch das "Modern Jazz Quartett" mit dem unvergesslichen Pianisten John Lewis, Keith Jarrett's Einspielung der "Goldbergvariationen" und in jüngster Zeit die Geigerin Caroline Adomeit mit ihrer großartigen CD "Bach to Jazz" sind Meilensteine auf diesem äußerst interessanten Weg.

Und nun gar Trompete und Orgel mit dem Gedanken des "Anbiederns" (chatting) von Jazz an Bach. Das war schon höchst aufregend und interessant, was Schmahl und Rathmann mit neuen Ideen der Gegenüberstellung und eben des Anbiederns gesucht und gefunden haben. Sie stellten in ihrem einstündigen Programm Werke von Johann Sebastian Bach, unter anderem die berühmte Toccata und Fuge in d-Moll hart neben komponierten und improvisierten Jazz vor allem aus der Feder von J. Gebhardt. Und als Bachs Bearbeitung von "Jesu meine Freude" für Trompete und Orgel gar nahtlos in Gebhardts "Jesus Groove" überging, da spürte man die Freude der beiden hervorragenden Solisten am Experiment schon sehr deutlich. Um zwei Highlights aus dem ansprechenden Programm zu nennen: Die klanglich traumhaft schönen Flügelhornpassagen in Bachs "Jesus bleibet meine Freude" und die aufregend gestaltete Perpetuum-Begleitung in Willschers "Toccata alla Rumba".
Die Zuhörer gingen begeistert mit und belohnten die mutigen Experimente der Beiden mit frenetischem Beifall. Und als Zugabe ein Schmankerl für den Heimweg, Bachs Air.

Nordkurier - Templiner Zeitung, 17.07.2012, Peter Ullrich

Buer: Schmahl und Eisenberg begeisterten in der Martinikirche

BUER. Buchstäblich mit Pauken und Trompeten begann der Advent am Sonntagabend in Buer. In der Martinikirche boten der renommierte Organist Matthias Eisenberg und das Trompetenensemble Daniel Schmahl zusammen mit Frank Hiesler an den Pauken ein mitreißendes Konzert.

Festlicher Trompetenklang vom Ensemble Daniel Schmahl läutete in Buer den Advent ein. Fotos: Michael Woll

Gleich die beiden ersten Stücke zeigten die Bandbreite an Klangfarben, die der Abend zu bieten hatte: Auf die feierliche, von allen fünf Musikern vorgetragene „Première Suite de Symphones“ von Jean-Joseph Mouret (1682–1738) folgte eine sanfte „Méditation religieuse“, der Daniel Schmahl mit dem Flügelhorn einen warmen Sound verlieh.

Mit der Komposition „Weihnachten“ würdigte Matthias Eisenberg anschließend solistisch den 200. Geburtstag von Franz Liszt, der in diesem Jahr von der Musikwelt gefeiert wird. Nach diesem Ausflug in die neuere Zeit stand dann wieder ganz die Barockmusik im Mittelpunkt: Zunächst erklang ein Concerto in D-Dur für drei Trompeten, Pauken und Orgel von Georg Philipp Telemann (1681–1767), danach endete der erste Konzertabschnitt mit Bachs Toccata, Adagio und Fuge in C-Dur BWV 564.

Den zweiten Teil des Abends eröffneten die Ensemblemitglieder Johannes Rauterberg und Kiichi Yotsumoto mit einem Konzert in C-Dur für zwei Trompeten und Orgel von Antonio Vivaldi. Danach spielte Daniel Schmahl mit wunderschönem Klang auf dem Flügelhorn Bachs weltberühmte Melodie „Air“ und eine Bearbeitung von „Maria durch ein Dornwald ging“.

Ein Höhepunkt des Abends waren anschließend Matthias Eisenbergs Weihnachtslied-Improvisationen über den wiederkehrenden Noten des Adventschorals „Es kommt ein Schiff geladen“. Aus der einfachen Melodie ließ der Organist immer neue Elemente entstehen, wobei er das klanglich-dynamische Spektrum der Martini-Orgel ausnutzte – mal festlich-triumphal, mal leicht und tänzerisch.

Zum Schluss spielten alle fünf Musiker die Arie „Großer Herr, o starker König“ und den Choral „Ach mein herzliebes Jesulein“ aus Bachs Weihnachtsoratorium. Danach gab es donnernden Applaus, und so wurde natürlich noch eine Zugabe geboten: Mit den feierlich-jubilierenden Klängen von Jeremiah Clarkes „The Prince of Denmark’s March“ – einem Stück, das oft fälschli-cherweise als „Trumpet Voluntary“ Henry Purcell zugeschrieben wird – endete ein begeisterndes und sehr niveauvolles Adventskonzert.

Neue OZ online 01.12.2011, Ausgabe: Meller Kreisblatt, von MWO, Veröffentlicht am: 28.11.2011

Musiker und Publikum sind gleichermaßen begeistert

Gefeiertes Duo: Daniel Schmahl und Tobias Berndt überzeugten bei der "Orgelmusik zum Feierabend" in der Rhedaer St. Clemens Pfarrkirche

...Schon das musikalische Entrée mit Marcellos Concerto in e-Moll erfüllte alle Erwartungen. Daniel Schmahl spielte den originalen Oboenpart auf seinem Piccolo-Horn mit weichem Klang, differenzierte mit forte-piano-Kontrasten, versah die Verzierungen mit großer Wendigkeit und verzichtete auch nicht auf den mit strahlenden Nachdruck gebrachten Finalton. Der samtene Ton des Piccolo-Horns bezauberte auch in der Bearbeitung von Modest Mussorgskys "Das alte Schloss" aus den "Bildern einer Ausstellung", dessen wehmütige Melodie Daniel Schmahl mit langem Atem und großer Ruhe zelebrierte...

Aus "Die Glocke" vom 16.08.11, von Matthias Gans

Thüringer Allgemeine, 28. März 2011

Was hat Bach mit gutem Essen und mit Jazz zu tun? Antworten auf diese Frage gaben am Samstag zwei Veranstaltungen des Bach-Festivals in der Dornheimer Traukirche...
von Klaus Ehring/ Eberhardt Pfeiffer

....Einen Leckerbissen ganz anderer Art hatte es am Sonnabendnachmittag in Dornheim gegeben. Das "Ensemble caleidoscope" mit Daniel Schmahl, Johannes Gebhardt und Wolfram Dix bot ein Konzert, das wohl eines der überzeugendsten des diesjährigen Bach-Festivals Arnstadt gewesen ist.

Das Konzert in der Traukirche in Dornheim begann - wie könnte es anders sein - mit einer Hommage an den damaligen Bräutigam. Im "Concerto for us" vermählte sich Bach erneut, diesmal nicht mit Maria Barbara, sondern mit dem Jazz. Ausgehend von zwei Bachzitaten wurde gekonnt wie entspannt improvisiert. Jazzig gespielte Trompete und Flügelhorn gesellten sich zu ungewohnten Orgelklängen und folkloristisch anmutender Handtrommelei. Durch krumme Rhythmen glaubte man sich in den Balkan versetzt, wobei die zeitweise wie eine Hammondorgel traktierte Königin der Instrumente für den kochenden Swing und Groove sorgte. Nach diesem fulminanten jazzigen Auftakt ging es andersartig, aber trotzdem mit Bach, weiter. Die "Fantasia und Fuge in c-Moll BWV 537" zeigte, dass der Leipziger KirchenmusikerGebhardt die Orgel auch "normal" bearbeiten kann und sorgte so für das klassische Bach-Gefühl. Nach einer Ballade mit Anklängen an Pop, Soul und Jazz "Bist Du bei mir" kam es zum solistischen Höhepunkt des Konzertes: die "Monade Percussion Solo" auf der afrikanischen Schlitztrommel, gefolgt von dem swingenden "Natur Boy", dem sympathischen "Tango Lamento in Gedanken an Piazzolla" und dem großartigen "Jesus Groove". Wo Jesus groovt, groovt auch das begeisterte Publikum, das sich in der restlos gefüllten Traukirche eine Zugabe erkämpfte: "Jesu, meine Freude", eine herrliche Improvisation, mit der die Musiker noch einmal Bach und Jazz vereinten und die anfangs gestellte Frage bestens beantworteten: Bach und Jazz, das bedeutet Pracht und Improvisation, Spielwitz und Meisterschaft, Intensität und Innigkeit, oder einfacher gesagt: Balsam für die Seele..

MAIN-POST, Newsdesk Süd Redaktion Stadt und Landkreis Kitzingen, 10. Februar 2011

Die kleine Schwester der Trompete - Faszinierende Klänge des Piccolo-Horns

Kitzingen (ela). Unter dem Motto "Corno fantastico" gastierte der Hornist Daniel Schmahl zusammen mit Georg Stanek (Orgel) in der evangelischen Stadtkirche in Kitzingen. "Es muss nicht immer die Trompete sein. Auch ihre kleine Schwester, das Piccolo-Horn (auch "Corno da Caccia" genannt), ist ein faszinierendes Instrument". Das, was Daniel Schmahl aussagt, hat er voll und ganz in den barocken Konzerten, dem C-Dur-Konzert von Tomaso Albinoni und dem e-Moll-Konzert (Alessandro Marcello) bestätigt, heißt es in einer Mitteilung an die Presse. Schmahl ließ mit kultivierten, spannungsreichen Deutungen aufhorchen. Mit sauberer Intonation, Virtuosität und differenzierter Feinmotorik ging er erfolgreich zu Werke. Er reizte die tonlichen Fähigkeiten seines Instrumentes voll aus, welches eine weite Spanne von Gefühlen und musikalischen Entwicklungen darstellen kann. Raffiniert und pointiert erklangen von Schmahl, der sich als Grenzgänger zwischen Alter Musik, früher Moderne und Jazz versteht, Bearbeitungen des 20. Jahrhunderts: Ermanno Wolf-Ferraris "Strimpellatta" op. 16 und dem "Walzer" aus der "Suite für Jazzorchester Nr. 2" von Dimitri Schostakowitsch. Auch dem Ausschnitt "Il vecchio castello" aus Modest Mussorgskis "Bilder einer Ausstellung" verlieh er geheimnisvolle Züge, von Organist Georg Stanek sorgfältig begleitet. Solistisch trat Stanek in Johann Sebastian Bachs um 1709 in Weimar entstandenem Präludium BWV 543 in Erscheinung. Bach hat es etwa fünfzehn Jahre später mit einer in Leipzig entstandenen Fuge zu einer Einheit verbunden. Stanek ließ dem Werk eine sorgsam gestaltete und durchsichtige Interpretation angedeihen. Dasselbe geschah mit "Evocation à Chapelle Sixtine" von Franz Liszt, dessen 200. Geburtstag heuer gefeiert wird. In diesem Werk wird zum Schlusse hin Wolfgang Amadeus Mozarts Chorstück "Ave verum" kunstvoll verarbeitet. ...Herzlicher Beifall in der Stadtkirche, von einer Zugabe gefolgt.

Redaktionsbüro Zeilensprung Hameln, 30. November 2010

"Fantastisch und voll musikalischer Festlichkeit" Daniel Schmahl und Matthias Eisenberg stimmen im Münster auf die Adventszeit ein
von Ernst August Wolf

Hameln. Daniel Schmahl ist ein Spitzentrompeter, ein Musikprofi durch und durch, der selbst sieben Minuten vor Konzertbeginn noch Zeit für einen unaufgeregten Plausch auf der Orgelempore findet...Zum Einsatz kommen neben der 30-jährigen Marcussen-Orgel des Münsters gleich drei Blechblasinstrumente. Die klassische Trompete, die Irmgard Langhorst in ihrer Einführung als "das Instrument der Verkündigung" vorstellt, sowie das Flügel- und das Piccolohorn. Das habe eine Blütezeit am Hofe des Sonnenkönigs Ludwigs XIV. gehabt, erklärt Schmahl, während der "Flügelmeister" mit dem Horn barocke Jagdgesellschaften koordiniert habe. Voll barocker Festlichkeit auch das Programm: Baldassares "Sonate in C-Dur für Trompete und Orgel", in klarer, dialogisierender Formensprache. J.G. Walthers "Concerto del Signor Albinoni in F-Dur" mit einem kleinen, kostbaren Adagio.

Dann, als Glanzstück, die Bachsche "Air" aus der dritten Orchestersuite für Flügelhorn und Orgel. Schmahls Ansatz ist kongenial, meidet die gerade bei diesem Stück lauernde Gefahr einer Überemotionalisierung und reduziert es wie auch Eisenberg an der Orgel auf seine ergreifend schlichte Schönheit. Dankbare Blicke des Publikums gehen nach oben Richtung Orgelempore. Und der Zuhörer fragt sich, wie viel Bach eigentlich in Miles Davis steckt. "Im Sommer spiele ich nämlich meist Jazz", so Schmahl, der als Grenzgänger zwischen alter Musik und Moderne stets auf der Suche nach neuen, ungewöhnlichen Interpretationsmöglichkeiten ist. Eisenberg entfesselt derweil die tonale Gewalt der Bachfuge Nr. 532, um nach Orgelimprovisationen über drei Weihnachtslieder zusammen mit Schmahl mit dem großen Händelschen "Gloria" den dramatischen Schluss- und Höhepunkt unter ein rundum fantastisches Konzert zu setzen. Der anhaltende Applaus galt auch dem Team des Arbeitskreises Kirchenmusik, das nach zweijährigem Bemühen diese beiden Spitzenmusiker hatte verpflichten können.

Der Westen, 30. August 2010

"Jeden achten Ton weglassen"

Kreuztal. Wir lassen von Bachs 'Toccata in d-moll' jeden achten Ton weg – und schon klingt es ein bisschen wie Zigeunerbarock", begrüßte Trompeter Daniel Schmahl die Zuhörer in der St. Johanneskirche.

Zusammen mit Johannes Gebhardt an der Orgel präsentierte er im Rahmen des Kreuztalsommers einen besonderen Ohrenschmaus: "Back to Bach –Bach, Jazz & more". Und wer noch nicht wusste, wie fetzig die Königin der Instrumente klingen kann, der erfuhr es hier...Mit Bachs anrührendem Vokalwerk "Bist Du bei mir" aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach ( BWV 508), bearbeitet für Trompete und Orgel, wurde das außergewöhnliche Konzert eröffnet. Ihm folgte die gleichnamige Version des erst 1969 geborenen David Tim; weich und dunkel gezeichnet war der Beginn, dem helle, frische Orgelklänge und Triller mitsamt einem jazzig-schrägen Flügelhorn folgten...Mit "Jesus meine Freude" verabschiedete sich Bach, und nach dem fetzigen "Nature Boy" nebst "Blue Bossa" sagten auch die hervorragenden Musiker adieu.

Westfalen Blatt, 4. August 2010

"Daniel Schmahl begeistert dreifach"

Festival in der Klosterregion beschert unvergessliche Konzerte in Corvey, Hardehausen und Willebadessen. Kreis Höxter (WB). Trompeten- und Hornvirtuose Daniel Schmahl hat am Wochenende an drei Tagen mit drei individuellen Programmen an drei unterschiedlichen Orten im Kreis Höxter sein Publikum begeistert.

Der sympathische Potsdamer trat im Rahmen des ersten Festivals in der Klosterregion auf. Dazu benötigte es zwei Organistenvirtuosen aus Berlin und Greifswald (Tobias Berndt und Johannes Gebhardt) und verschiedene Instrumente, die Daniel Schmahl in zahlreichen Stilen zum Klingen brachte. Es war ein Meisterstück von überwältigender Lebendigkeit. In Willebadessen kam das »corno da caccia«, ein hohes Horn besonders zur Geltung, in Hardehausen die Trompete in Kombination mit dem weicheren Flügelhorn und in Corvey alle drei Instrumente mit einem Programm, das kaum Wünsche offen ließ...Im Alten Testament fordert der Psalmist auf, das Gotteslob mit allen Möglichkeiten auszuschöpfen. So heißt es im 98. Psalm: »Zum Schall der Trompeten und Hörner jauchzt vor dem Herrn, dem König!« Das gelang den Künstlern überzeugend, und das Publikum klatschte mehr als üblich. Aus manch einer Klosterorgel kamen Rhythmen und Beats hervor, die Heiterkeit und Freude verbreiteten... Das Alleinstellungsmerkmal von Daniel Schmahl und seinen Begleitern ist die schöne und intensive Tongebung, die Themenvielfalt und Perfektion. Das »Wochenende mit Daniel« in der Klosterregion wird sicher unvergessen bleiben.

Westfalen Blatt, 3. August 2010

"Jazz in sakralem Gewand"

Trompeter Daniel Schmahl verhilft Klosterorgeln zu neuem Klangverständnis Kreis Höxter. Bossa und Buxtehude, Jazz und Barock, passt das zusammen? Es passt - und das sogar auf der Kirchenorgel gespielt. Das bewiesen am Wochenende der aus Potsdam stammende Trompeter Daniel Schmahl (41) und die Organisten Tobias Berndt (33) und Johannes Gebhardt (41).

... Ein besonderer Höhepunkt des Programms war Schostakowitschs "Walzer-Suite Nr. 2 ", mit dem die beiden Musiker das hochkarätige Konzert in Willebadessen beendeten...Beim Corveyer Konzert hatten die beiden Musiker einen besonderen Fokus auf den Jazz gelegt. So erklangen die Jazzstandards "Nature Boy" und "Blue Bossa" in einem ganz ungewöhnlich sakralem Gewand. Äußerst geschickt gelang es Trompeter Schmahl, den halligen Raumklang der Kirche in seine Improvisationen aufzunehmen...Fünf Jahre ist es her, dass Daniel Schmahl und Johannes Gebhardt ihr bahnbrechendes Album "Back to Bach" aufgenommen haben, das sich auch wie ein roter Faden durch die drei Konzerte im Kreis Höxter gezogen hat und womit sie auch im Kulturland gezeigt haben, dass Barockorgeln und Jazz sich blendend verstehen.

Husumer Nachrichten, 30. Juli 2010

"Klangerlebnis mit "Piccolo-Horn"

Über ein Klangerlebnis besonderer Art durften sich die 280 Zuhörer freuen, die sich in dieser Woche zum "Orgelsommer" eingefunden hatten. Die Besonderheit des unter dem Motto "Corno fantastico" dargebotenen Programms lag zum einen im Einsatz des als Solo-Instrument nur selten zu hörenden "Piccolo-Horns", zum andern in der Perfektion der beiden Berliner Interpreten Daniel Schmahl (Piccolo-Horn) und Tobias Berndt (Orgel) ...Daniel Schmahl agierte als einfühlsamer Bläservirtuose unter anderem bei einer Adaption des "Concerto e-moll" von Alessandro Marcello, bei der Verklanglichung des "Alten Schlosses" in Modest Mussorgskis Opus "Bilder einer Ausstellung" und dem Satz "Strimpellatta" aus einer Suite für Fagott und Streichorchester von Ermanno Wolf-Ferrari. Dem "Walzer" aus der Suite für Jazzorchester von Dmitrij Schostakowitsch, mit dem das reguläre Programm ausklang, folgte aufgrund des andauernden Schlussapplauses noch eine jazzig-fetzige Zugabe: eine Ballade von Ted Huggens.

Norddeutsche Rundschau, 20. Juli 2010

"Benefizkonzert der Gegensätze"

Glückstadt. Eine stattliche Zuhörergemeinde hatte sich in der Stadtkirche eingefunden um dem "Corno fantastico" zu lauschen. Beim zweiten Benefizkonzert zu Gunsten der Orgel präsentierten sich Daniel Schmahl, Piccolo-Horn, und Tobias Berndt an der Orgel trotz der sommerlichen Temperaturen von ihrer besten Seite...Ebenso beeindruckend das Concerto in e-Moll, ursprünglich für Oboe und Streicher geschrieben, von A. Marcello. Der farbige und weiche Ton, den Schmahl seinem Piccolo-Horn entlockt, ist bemerkenswert. Nach einem nach innen gekehrten und ausmusizierten ersten Satz , ein ausdruckvolles Andante. Den letzten Satz, das Presto, war Nomen ist Omen: "fantastico". Ein wunderbares Zusammenspiel zwischen Piccolo-Horn und Orgel gab es auch nach der Pause mit M. Mussorgsky´s "Bilder einer Ausstellung": "Il vecchio castello", das alte Schloss, vor dem der Troubadur sein Lied singt. Daniel Schmahl als Minnebläser mit Piccolo-Horn: eine wunderbare Bearbeitung excellent vom Duo Schmahl und Berndt nachgezeichnet. Nicht kopiert, nein, ein ganz neues Bild ist da entstanden. Mit E. Ferrari`s "Strimpellatta", op. 16 setzte das Duo einen weiteren Höhepunkt in ihrem Konzert... Lange anhaltender Beifall belohnten die Solisten noch mit "A Trumpet Ballade" des Niederländers Ted Huggens...

Kieler Nachrichten, Juli 2010

"Mit Piccolo-Horn und Orgel durch die Musikgeschichte"

Rendsburg. Glänzende Hornklänge in der St. Marien Kirche im Rahmen der diesjährigen Sommerkonzerte. Die beiden Berliner Künstler Tobias Berndt, Orgel, und Daniel Schmahl, der sein glänzendes Corno da caccia im Gepäck hatte, präsentierten einen Blumenstrauß schöner Musik einmal quer durch die Musikgeschichte ausgehend vom Barock bis hin in die Moderne... setzten die Berliner einen glänzenden Schlusspunkt mit dem berühmten Walzer Nr. 2 aus der Jazzsuite von D. Schostakowitsch, wofür sie begeisterten Applaus erhielten und sich mit einer jazzigen Zugabe bedankten.

Nordkurier - Strelitzer Zeitung, 26. April 2010

Wie aus der Sopranstimme eine Trompetenpartie wird Fürstenhagen:

Die Virtuosen Anita Keller und Daniel Schmahl eröffnen die Konzertsaison in der Kirche Fürstenhagen. Mit einem begeisternden Konzert hat am Wochenende in der Kirche Fürstenhagen eine vielversprechende Saison begonnen. Aus Werken des Barock, der Klassik, der Romantik und der Moderne gestalteten Trompeter Daniel Schmahl und die Pianistin Anita Keller ein anregendes Programm, das für den Raum wie geschaffen schien. Erläuterungen zu den Instrumenten vertieften den Hörgenuss, erst recht wenn Schmahl beschrieb, wie er wegen der nicht so üppigen Blechbläser Literatur Oboen- und Fagottstücke für das Piccolo-Horn und sogar die Sopranpartie aus Mozarts "Alleluja" für die Trompete adaptierte.

Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 04. August 2009

Grenzgänger der Musik
von Birgit Jürgens

Hildesheim. Das scheinbar Trennende verbindet. So nutzen Musiker auch die Themen Johann Sebastian Bachs, sie mit eigenen, neuen Ideen anzufüllen, ohne das Ursprüngliche dabei aus den Augen zu verlieren. Grenzgänger zwischen Klassik und Jazz sind Daniel Schmahl (Trompete und Flügelhorn) und Johannes Gebhardt (Orgel) aus Berlin, die für das Abschlusskonzert " Sommerliche Orgelkonzerte" im Domeinen ihrer CD Titel ausgewählt hatten, "back to bach - bach, jazz & more". Das Duo bereicherte das Gotteshaus mit Klängen, die man sonst nur höchst selten dort vernehmen kann.

Die beiden Musiker, die vor dem Konzert Anmerkungen und Klangbeispiele von der Orgelempore herab gaben, geleiteten die mehr als 250 Zuhörer mit der Arie "Bist Du bei mir" aus dem "Zweiten Notenbuch der Anna Magdalena Bach" ganz "klassisch" ins Abendprogramm. Doch bereits David Timms Spiel mit diesem Thema Bachs klang schwungvoll und mitreißend. Hier beschritten die beiden Musiker neue, originelle Wege, aber fanden stets mit Schwung und Spielwitz zu Bach zurück.

Johannes Gebhardt, der auch komponiert, titelte sein Konzert für Trompete und Orgel " Concerto for us". Er zittierte unter anderem Bachs so genannte "Dorische Toccata". Doch es sind vor allem die individuellen, auch schmetternden oder flirrenden Klänge, wuchtige musikalische Verfolgungen, die durch den Dom ziehen. Zeitweise entführten die Interpreten durch vielförmige künstlerische Hochleistungen in eine berauschende Filmmusikwelt.

Solistisch brachte Gebhardt dem Publikum nahe, wie lebendig und unverstaubt auch das Original, Bach, immer wieder klingen kann. Bachs Sonate Nr. 2 c-Moll (BWV 526) gestaltete der Organist bereits in den ersten Trillerpassagen elan-, aber auch würdevoll. Das Largo fließt bei Gebhardt, der 1996 den Sonderpreis beim Bachwettbewerb in Leipzig gewann, sehnsuchtsvoll dahin. Der zweite Satz beeindruckte vor allem durch Gebhardts Gestaltungsvielfalt. Hier baute sich von der ersten bis zur letzten Note ein großer Bogen Erfindungsreichtum auf. Und wie ist der Bogen zu Astor Piazzolla herzustellen? Gebhardts "Tango Lamento" in Gedanken an Piazzolla - eine Improvisation über dessen "Libertango" - ließ es erahnen, denn es waren die klaren Strukturen, die auch Piazzolla oder Gebhardt nutzten: "back to bach" eben.

Standing Ovations für beide Künstler die als Zugabe Eden Ahbez "Nature Boy" in einer Version für Flügelhorn und Orgel präsentierten. Und hier konnte das Publikum erneut ins Schwärmen kommen.

HNA, 03. August 2009

Musikalische Freiheiten zwischen Bach und Jazz eröffneten 950-Jahr-Feier
von Nicola Uphoff-Watschong

Lippoldsberg. ... Zwischen den Stühlen zu sitzen hieß im Fall dieses einzigartigen Duos aber keineswegs, dass sie ihre musikalische Heimat noch nicht gefunden haben. Gebhardt ist verwurzelt in der Kirchenmusik, Schmahl erfüllt schon lange eine große Liebe zum Jazz. Aber beiden ist es gelungen, die erlernten Grenzen zu sprengen und tief in die jeweils andere Musikrichtung vorzudringen.

Das Ergebnis war eine Kombination barocker Harmonien und moderner Akkorde, die mal streng nebeneinander standen, mal weich ineinander flossen. So ging die sanft getragene Bach-Arie "Bist du bei mir" nahtlos in eine gleichnamige Komposition von David Timm über, der zwar das Thema aufgriff, harmonisch aber etwas vollkommen Neues schuf.

Nach einer klassisch interpretierten Orgelsonate von Bach bewies Gebhardt in seinem selbst geschriebenen "Concerto for us" wie sehr er die komplexesten Jazzrhythmen verinnerlicht hat. "Schnallen Sie sich an", warnte er vor Beginn des Konzertes und gab vorab einen akustischen Einblick in dieses Kernstück des Programms. Er verwendete einen außergewöhnlichen 7/16 Takt in wahnwitzigem Tempo. Die äußerst vielfältige Registrierung der Orgel bis hin zu Saxophonklängen und die teils improvisierten meisterhaften Trompetensoli wurden vom verblüfften Publikum mit Szenenapplaus zwischen den Sätzen belohnt. Immer wieder blitzten von J.S. Bach initiierte Klangideen durch das Stück, verfremdet und doch vertraut.

...Die Zuhörer hatten Appetit auf noch mehr Jazz und entließen das exzellente Duo nicht ohne Zugabe.

Schwabacher Tageblatt, 10. Juli 2009

"Bach wie in Brasilien" Sensationeller Auftakt der Schwabacher Musiktage

SCHWABACH (stt) – «Fantastisch.» «Sensationell.» «Genial». Das erste Konzert der Schwabacher Musiktage hat voll eingeschlagen. Sehr viel mehr als Bach und Jazz haben Trompeter Daniel Schmahl und David Timm an der Orgel dabei geboten. Insbesondere die Samba-Stücke haben das Publikum in der Stadtkirche ziemlich beeindruckt. «Ich hab mich wie in Brasilien gefühlt», hieß es. Toccata und Fuge auf Südamerikanisch. David Timm hat bewiesen, wie geeignet eine große Kirchenorgel für jede Art von Musik ist. «Unglaublich, was der aus der Orgel herausgeholt hat», meinte eine Zuhörerin. Spielfreude, Virtuosität und Improvisationstalent der beiden Musiker waren intensiv zu spüren und der Spannungsbogen zwischen den musikalischen Welten trug unbeschwert von der Klassik in die Moderne....
... Solche Musik hat man in Schwabach noch nie gehört.

Ostthüringer Zeitung, 19. Mai 2009

"Back to bach - bach, jazz & more" ...

Aus den Klängen, die Johannes Gebhardt der Bergkirchenorgel entlockte, sprach die pure Leidenschaft. Die Handschrift von Johann Sebastian Bach konnte man wohl erkennen, aber der Professor für Orgel lotete am Sonntag alles aus, was das Tasteninstrument zu geben vermag. Gemeinsam mit Daniel Schmahl, einem Meister auf Trompete und Piccolo-Horn, begeisterte er mit einem Mix von Klassik und Jazz sowie der unbändigen Freude am Improvisieren. Fasziniert lauschten die Besucher dem teilweise sehr zarten aber auch kräftigem Wechselspiel der beiden Instrumente. ... Als Zugabe gewährten die beiden Musiker eine freie Improvisation, die begeisterten Beifall nach sich zog.

Neue Westfälische Zeitung, 06. Januar 2009

"Rasant Richtung Jazz" Auftaktkonzert der Geistlichen Abendmusiken kommt groovend daher Rheda-Wiedenbrück. Mit Johannes Gebhardt an der Orgel und Daniel Schmahl mit Trompete und Piccolo-Horn waren zwei versierte Meister ihres Fachs angetreten, dass Publikum insbesondere auf zweierlei Art nach allen Regeln der Kunst zu begeistern. Mit enormem Klangfarbenreichtum einerseits und mit groovenden und swingenden Rhythmen andererseits....

Klebrige Tempi sind die Sache von Schmahl und Gebhardt wahrlich nicht. Jugendlich frisch, ja in Teilen rasant ging die Post beispielsweise in Clifford Browns "Joy Spring" für Trompete und Orgel ab. Einfach genial auch die Umsetzung von Marcellos Concerto in e für Piccolo-Horn und Orgel, gerade in den Ecksätzen. Einem mit viel Feuer und Leidenschaft gestaltetem "Tango Lamentoso" als Reverenz an den Tangokönig Astor Piazzolla folgte der "Jesus Groove", ebenfalls aus der Feder von Gebhardt, der sanft mit Streicherstimmen beginnt und nach dem Gebrauch des Trompeten Dämpfers zum Schluss hin innerlich regelrecht explodiert. ... entzückte Zuhörer in der St. Clemens Kirche belohnten dies mit stehenden Ovationen. Welch ein Auftakt zum neuen Jahr.

Freie Presse, 06. Januar 2009

"Hell strahlender Klang zum Jahresauftakt"

Flöha. Hell strahlende Klänge setzten am Sonntagabend den musikalischen Auftakt des neuen Jahres in der Georgenkirche Flöha. Trompete und Orgel brachten die Gemüter gleich erst mal in Hochstimmung mit dem Bachchoral "Wachet auf, ruft uns die Stimme"...

...Daniel Schmahl und Tobias Berndt stellten drei Choralbearbeitungen in den Mittelpunkt Ihres Konzertes in Flöha, neben diesem Auftakt noch "Ich ruf zu Dir, Herr Jesu Christ" und "Jesus bleibet meine Freude"...

...das Piccolo-Horn ließ Daniel Schmahl in den italienischen Concerti von Albinoni und Marcello erklingen, dass waren Bearbeitungen für dieses Instrument und Orgel, und sie verlangten dem Hornisten ziemliche Virtuosität ab, mit der er glänzen konnte. Der Höhepunkt seiner Bläserkunst allerdings war Mozarts "Alleluja" aus der Mottete "Exultate Jubilate", von Natur aus eine Arie für Koloratursopran, hier wurde die Stimme der Trompete zu der einer Diva...

Neue Westfälische Zeitung, 03. Januar 2009

"Feuerwerk, Tango, rhythmisches Atmen"

Marienmünster – Abtei (NW). "Bach, Jazz & more", versprach die Gesellschaft der Musikfreunde den Besuchern der Abtei Marienmünster für den Neujahrstag. Und es war tatsächlich mehr als das, was man bei den üblichen Konzerten geboten bekommt. Daniel Schmahl und Johannes Gebhardt musizierten meisterlich und außergewöhnlich.

Gelang es Daniel Schmahl mit Piccolo-Horn und Trompete melodische Eloquenz im Resonanzraum der Kirche zu versprühen, schien Johannes Gebhardt der historischen Patroklus-Möller-Orgel noch einmal ein ganz neues Leben einzuhauchen. Vor allem beim traumhaft intonierten Tango Lamentoso, einem von Gebhardt in Erinnerung an den argentinischen Komponisten Astor Piazzolla geschriebenen Tanz, glaubte man das Knopfinstrument des berühmten Bandoneonspielers amten zu hören. Gebhardts virtuoses Spiel und seine Improvisationskunst machen ihn zu einem "Paganini" der Orgel; zu einem Künstler, der sein Instrument nicht nur beherrscht, sondern mit ihm in überschäumender Leichtigkeit kapriziöse Sprünge vollführt.

Die von den beiden Akteuren Schmahl und Gebhardt ausgehende Spielfreude, ihre Genialität und Virtuosität, fanden sich in einer Harmonie, die Trompete, Horn und Orgel stimmungsvoll miteinander verschmelzen ließ.

Westfalen Blatt, 03. Januar 2009

"Zwischen Klassik und Jazz - Orgel und Trompetenklänge begeistern Publikum"

Marienmünster. Festliche Trompetenklänge, begleitet von facettenreichem Orgelspiel, Daniel Schmahl und Johannes Gebhardt haben für einen musikalisch gelungenen Start in das neue Jahr gesorgt. In einem 90-minütigen Konzert unter dem Motto »Bach, Jazz & more« in der eiskalten Abteikirche Marienmünster wurde dem Publikum beim Zuhören warm ums Herz.

Mainzer Allgemeine Zeitung, 08.Oktober 2008

as. Oppenheim – Bach sei das Ende und der Anfang aller Musik, behauptete Max Reger etwas pathetisch. Dass der gern gesehene Gast Oppenheims damit Spielfreude, diesseits perfekter Kompositioslehre gemeint haben könnte, bewiesen der in Moskau geborene Organist Vladimir Khomyakov und so leidenschaftliche Solobläser Daniel Schmahl. Der erste "Contrapunktus" aus der "Kunst der Fuge" und Partien aus der Motette "Jesu meine Freude" umrahmten ein konzertante Hommage an die Moderne. Improvisiert über die Strenge des Satzes schlagen - zauberhaft, vertraut: als plaudere das Tasteninstrument mit dem "Flügelhorn". Das Gewohnte klingt verrückt, verzückt. Formverloren im Fluss, jazzig fast – Johann Sebastian Bachs zeitlose, musikalische Glaubenswelt gewinnt mehr Leichtigkeit. Klangfarbenfroh "singt" das Choralvorspiel zum Finale, jubiliert dem dankbaren Auditorium zu im Regenherbst. Lang anhaltender Beifall ruft nach Zugaben.

Jean Langlais' "Staccato vivo", quicklebendig konzentriert, stellt einen Weggefährten Olivier Messiaens vor. Melodisches im Wechsel mit abstrakten Figurationen "bewegen" den Zuhörer, Stimmunsumschwünge verschmelzen.

Die neue Woehl-Orgel schreit auf, weint, sinniert dann. Olivier Messiaens "Dieu parmis nous" aus den neun Meditationen betet und findet doch zum Weltlichen. In der Schöpfung zeigt sich Gott, menschennah.

Mit Marcel Duprés "Variations sur un Noel" erlebt das Publikum Weihnachtsstimmung, die einerseits an folkloristische Tradition anschließt, aber abwechslungsreich variiert. Der von Jelzin als "verdienter Künstler Rußlands" ausgezeichnete Weltenbummler interpretiert das 1922 geschaffene, freie Meisterwerk transparent. Gerade das kehrausartige Presto zum Ende des 12-minütigen Stücks entführt träumerisch. Lichte Akkordwechsel, anspruchsvollste Gegensätze verlieren jede anstrengende Schwere.

Johannes Gebhardt, 1969 in Halle geboren, arbeitet häufig mit Schmahl zusammen. Das "Concerto for us" in drei Sätzen begeisterte das Publikum so sehr, das "Szenenablaus" schon nach der "Toccata" tradierte Höflichkeit überschritt. Tempi im Wechsel, vom Piano zum Forte anschwellende Fülle, verebbend dann. Trompete und Orgel scheinen sich zu spiegeln, zu betrachten, zu umarmen. Filmisch wirkt diese Musik, fremd, vertraut. Keine postmoderne Geräusche explodieren, eher wird ein Treffen ermöglicht. – Ballade zur Mitte, wie ein Chanson ohne Worte; dann die klingende Verbeugung vor Bach. – Ein Hinhörenmüssen, das Spaß macht und im "Jesus Groove" als Gospelsong aufersteht.

Ob bei der freien Improvisation, Dupré verwandt im Mut, oder in der Begegnung mit dem französischen Aufbruch für Orgelmusik: Liebe fand zum adäquaten Ausdruck. Unterhaltsam spielt Khomyakov. Sein Zwischenspiel bereicherte Gehörtes. Nicht, weil Kirchenorgeln jazzenden Stil vertragen, sondern weil er spielerisch präsent war. Schmahls Freude, Trompeten oder "Flügelhorn" flüstern oder schmettern zu lassen, fasziniert. Kein Virtuose heischt um Beifall, ein Liebhaber bringt sich ein. Von Bach bis zu Gebhardt, vom Choral zu Jazz: alles im Einklang, unkompliziert, einfach da. So beginnt der Glaube an Musik.

Norddeutsche Nachrichten, 23. September 2008

Musikgenuss in der Stadtkirche

Glückstadt: Mit dem Programm " Back to Bach" begeisterten Daniel Schmahl und Johannes Gebhardt in Glückstadt. ... Meisterlich waren auch die Ausflüge des Trompeters Daniel Schmahl ans Piccolo-Horn.... Mit einer Zugabe, in der man ihre große Liebe zur Musik spürte, endete ein Abend, den das Glückstädter Publikum genossen hat.

Cellesche Zeitung, 02. September 2008

Mal klassisch, mal jazzig: "Back to Bach"
Faszinierende Konzert-Kombination
Von Peter Bierschwale

"Back to Bach" hatten sich der Berliner Trompeter Daniel Schmahl und der Leipziger Organist David Timm auf die Fahnen geschrieben, als sie in der Orgelsommer-Reihe in der Celler Stadtkirche auftraten. Mit einem ungewöhnlichen Konzert-Arrangement faszinierten die beiden Musiker ihre Zuhörer: Jazzige Stücke standen genauso auf dem Programm wie Bach-Klassiker.

CELLE. Das Arrangement war schon wenig ungewöhnlich: Der Berliner Trompeter Daniel Schmahl und der Leipziger Organist David Timm spielten bei ihrem Konzert "Back to Bach" in der Celler Stadtkirche dem Publikum sozusagen in den Rücken. Wegen der Kirchen-Akustik war auch Trompeter Schmahl in die obere Orgelempore zu David Timm entschwunden. Es gab also nichts zu sehen, aber viel zu hören. Die Kombination von Blechbläser und Orgel erwies sich im Klang als überragend, und das Publikum war fasziniert von den klassisch dargebotenen Bach-Stücken, aber auch von den Jazz-Bearbeitungen seiner musikalischen Erben. Mit der Verpflichtung der zwei Künstler bewiesen die Veranstalter des "Celler Orgelsommers" ein ausgesprochen glückliches Händchen, denn die beiden Musiker beeindruckten durch Ausdrucksstärke und Variationsreichtum. Offenbar hatte sich die zu erwartende musikalische Qualität schon vor dem Konzert herumgesprochen, denn die Stadtkirche war recht gut mit Musikliebhabern gefüllt. Wegen seiner wunderbaren verminderten Akkorde und seinen genialen Variationen in den Harmonien und den Themen gilt Johann Sebastian Bach vielen ohnehin als der "erste Jazzer", und es gab schon eine Reihe von Musikern, die sich an einem Brückenschlag zwischen Klassik und Jazz versucht haben. Schmahl und Timm eröffneten ihr Konzert ganz klassisch mit einer Bachschen Fuge, bei der Schmahl mit den weichen Tönen eines Flügelhorns das Kirchenschiff erfüllte, während sich die Orgel mit spinettähnlichen Klängen zurückhielt. Es folgten Stücke von neuzeitlichen Jazzmusikern wie Clifford Brown, einige Eigenkompositionen der beiden Musiker und zwischendurch immer wieder Stücke von Bach, teils als Jazzversionen unterschiedlicher Stilrichtungen.

Es war nahezu unglaublich, was David Timm durch Spieltechnik und Registrierung aus der Stadtkirchenorgel herauszuholen vermochte. Bei manchen Jazz-Riffs glaubte man, eine Hammondorgel zu hören, dann hauchten Flöten pianissimo-zart im Hintergrund. Die beiden Musiker waren herausragend aufeinander abgestimmt, und die Orgel ließ der Trompete immer den Vortritt, wenn es das Stück erforderte. Gelegentlich ging bei den eigenen Bearbeitungen der musikalische Spannungsbogen verloren, aber das wurde durch die beeindruckende Vortragsweise mehr als aufgehoben. Und dann war da ja noch Bach! Gegen Ende des Konzerts spielte David Timm Bachs berühmte "Toccata" (BWV 565), und da erstrahlte die Orgel noch einmal wunderbar in der Musik, für die sie gebaut ist.

Lübecker Nachrichten, 27. August 2008

Konzert Stadtkirche Neustadt am 22.8.08, "Concerto Italiano" für Piccolo-Horn & Orgel.
Von Renate Schley

Während vor den Kirchentüren ein kühler, verregneter Tag – typisch für Ostholstein - zu Ende ging, luden zwei junge Musiker zu einem "Concerto Italiano" in die Stadtkirche von Neustadt ein: Der Kontrast hätte kaum größer sein können...

...Sie begannen mit Albinonis "Concerto in C-Dur op. 7,Nr. 12" für Piccolo-Horn und Orgel, und bereits hier erwies sich der Trompeter Schmahl auf seinem Instrument als höchst bewundernswert. Das Luftige, Federnde dieses Stückes, verstärkt durch das Orgelspiel von Tobias Berndt, kam großartig zum Ausdruck. Anschließend war Berndt solistisch an der Orgel mit Johann G. Walthers "Concerto des Signor Vivaldi" zu hören: Eine erste Gelegenheit, seine vielfältigen musikalischen Möglichkeiten an diesem Instrument zu unterstreichen. Sein Spiel ist selbst bei prächtigen, massigen Orgelklängen von Geschliffenheit und Eleganz geprägt. Zupackend das Thema auch in dem folgenden "Concerto e-Moll" von A. Marcello für Piccolo-Horn und Orgel, das Adagio lieblich und versonnen, das Presto kraftvoll und mitreißend. Berndt intonierte anschließend das "Adagio in g-Moll" von Albinoni an der Orgel imposant und ergreifend zugleich. Das war Orgelmusik, die den Zuhörer mitten ins Herz traf und es weit öffnete. Auch bei der sich anschließenden "Sonate in B-Dur" von Baldassare für Piccolo-Horn sowie Orgel ließ das glanz- und wirkungsvolle Spiel der jungen Musiker die Zuhörer in der Stadtkirche immer wieder den Atem anhalten. Man war versucht, dem Mann zu danken, der das simple Jagdhorn (Piccolo-Horn) zu einem Musikinstrument mit diesem ganz besonderen Klangcharakter entwickelt hat. Der "Marcia festiva" von Bossi gehörte zu den moderneren Werken des Konzertabends und wurde majestätisch-getragen, breit dahin strömend gespielt. Phantasievoll, originell, scheinbar unkompliziert musizierten Daniel Schmahl auf dem Piccolo-Horn und Tobias Berndt an der Orgel bei der "Strimpellatta" von E. Wolf Ferrari, während das "Cantabile for You" von Pasini wie eine moderne Filmusik klang, bei der es zwischen den Instrumenten zu einem reizvollen Wechselspiel kam. Auch dieses Werk bot für Daniel Schmahl immer wieder die Gelegenheit zur virtuosen Entfaltung auf dem Piccolo-Horn , wobei jedoch Innigkeit und Schlichtheit von den Musikern nie vernachlässigt wurden.

Sie erfüllten den musikalischen Anspruch des "Neustädter Musiksommers" voll und ganz und begeisterten das Publikum in der Stadtkirche restlos.

Schweriner Volkszeitung, 21. Juli 2008

"Bach mit neuzeitlichem Swing"

Altstadt: Ungewöhnlich Klänge waren am Sonnabend bei einem weiteren Konzert der sommerlichen Reihe der Domkantorei zu hören. Unter dem Motto "back to bach-jazz, bach & more" spielten Daniel Schmahl aus Berlin, Trompete, und Johannes Gebhardt aus Leipzig, nun Greifswald, Orgel - ein nachhaltiges Erlebnis...

... Nach einer ganzen Zeit der Ruhe setzte stürmischer Applaus der mehr als 200 Besucher ein.

Leipziger Volkszeitung, 21. Juli 2008

Fußwippeffekte auf Höchstniveau
Fantasy meets Jazz in der Denkmalschmiede Höfgen

Höfgen (jj) Eine kleine Überraschung für Classic-Open-Konzertgäste offenbart diesmal schon der Konzerttitel "Fantasy meets Jazz". Denn Jazz stand in dieser Reihe bisher noch nicht auf dem Programm. Was dann jedoch am Freitagabend im Konzert der beiden experimentierfreudigen Musiker Johannes Gebhardt (Klavier) und Daniel Schmahl (Trompete) erklang, war mehr als überraschend und sorgte beim Publikum für temperamentvolle Begeisterung. Zum einen ist die Besetzung Klavier und Trompete nicht alltäglich, zum anderen erwartete die Hörer eine vorzügliche Mixtur aus Klassik, Improvisation und früher Moderne.

Fiel der Auftakt mit der romantischen "Fantasie en si bémol" des Belle Èpoque-Komponisten Francis Thomè und dem anschließenden poetischen Tango von Astor Piazzolla noch recht verhalten aus, so nahte bald ein erster Höhepunkt. Mit dem phantasievollen "Nature Boy" des exzentrischen amerikanischen Komponisten Edgar Ahbez erntete schon vor einem halben Jahrhundert der große Nat King Cole einen überwältigenden Erfolg. Die jazzig swingende behutsame Interpretation des Duos Gebhardt und Schmahl (Daniel Schmahl hierbei mit Flügelhorn) ließ den Funken unweigerlich zum Publikum überspringen.

Nach der Pause dann der endgültige Durchbruch: Fußwippeffekte auf höchstem Niveau mit dem "Concerto for us". Eine Komposition von Gebhardt für Klavier und Trompete, die hören ließ, was möglicherweise hätte passieren können, wenn sich Bach und Miles Davis begegnet wären. Da waren Spielfreude, Virtuosität und Improvisationstalent der beiden Musiker am intensivsten zu spüren und der Spannungsbogen zwischen den musikalischen Welten trug unbeschwert von der Bachschen Toccata hin zur rhythmischen Intensität des Jazz. Zu erleben war ein stimulierendes Konzert, wenn auch nicht unter freien Himmel.

Lausitzer Rundschau, 02. Mai 2008

Großräschen. Nach über einem halben Jahr Konzertpause bei den internationalen Großräschener Orgelkonzerten haben nun der Trompeter Daniel Schmahl aus Berlin und der Greifswalder Organist Johannes Gebhardt die neue Konzertsaison 2008 eröffnet. In der fast vollbesetzten Kirche St.Antonius gab es ein über 90-minütiges Programm mit "Paintings".

Präsentiert wurden dabei musikalische Bilder von Modest Mussorgski («Bilder einer Ausstellung»), Franz Liszt («Evocation Capelle Sixtine») sowie Stücke von Bach, Saint Saens und Francis Thomè.

Lang anhaltender Beifall verabschiedete die Künstler, die ein gut zusammengestelltes hochwertiges Konzert boten. Es begeisterte nicht nur die Musik für beide Instrumente, sondern auch die Orgel allein. Von Barock über Romantik bis zu zeitgenössischer Musik entstanden Klangbilder, die die großen Kombinationsmöglichkeiten der Königin der Instrumente – der Orgel – nutzten. Daniel Schmahl setzte neben der Trompete auch sein Corno da caccia ein, um so die barocke Musik noch besser interpretieren zu können.
R. Böhnisch

PNN vom 30. April 2008

"Base of Bach" in der Dorfkirche Wildenbruch ... Alles Bach, alles gut? Wer so liebevoll-behutsam mit seinem Meister umgeht, verdient höchstes Lob."
Gerold Paul

Schweriner Volkszeitung, 02. Januar 2008

"Back to Bach" zum Jahreswechsel

Ludwigslust - Von Bachs "Kunst der Fuge" bis zum "Jesus Groove" , einer Eigenkomposition vom Organisten Johannes Gebhardt selbst, das diesjährige Silvesterkonzert in der Ludwigsluster Stadtkirche verführte die mehr als 350 Besucher aus Nah und Fern zu einem musikalischen Spagat von der Vergangenheit in die Gegenwart, einer interessanten Verbindungen zwischen der barocken Friese-Orgel hin zu Trompete und Corno da caccia. Johannes Gebhardt und Daniel Schmahl, die beiden erfolgreichen Musiker aus Berlin, die in der akustisch eindrucksvollen Stadtkirche von Ludwigslust das Altarbild virtuell vibrieren ließen, zelebrierten eingebettet in barocke und moderne Harmonien ein in sich geschlossenes, einheitliches Klangbild.

"Für mich ist das Silvesterkonzert jedes Jahr ein Muss, die Möglichkeit, das zum Teil stressige Jahr besinnlich und harmonisch ausklingen zu lassen. Das haben die beiden sehr gut gemeistert, auch wenn manche Stücke für meine klassisch verliebten Ohren doch eher gewöhnungsbedürftig waren", so Bernd Leist, der bisher kaum eines der traditionellen Silvesterkonzerte ausgelassen hat. Dies auch der allgemeine Tenor der Gäste, die die Saltis der beiden Künstler zwischen Melancholie und rhythmischen Staccati zum Teil gewöhnungsbedürftig aber durchaus interessant und einfühlsam fanden. Und wer es zuließ, sich fallen zu lassen, der wurde mitgenommen. Johannes Gebhardt an der Orgel und Daniel Schmahl als Virtuose mit Trompete und Corno da caccia bahnten sich in dem einstündigen Konzert ihren originellen Weg zwischen einfühlsam beruhigend und mystisch aufregend. Im "Concerto for us", ebenfalls eine Eigenkomposition des Organisten, konnte man gerade zu ins Träumen geraten. Fast ein bisschen verspielt verschmolzen Orgel und Trompete und hätten wohl selbst Bach zu Beifallsstürmen hingerissen. Mal laut, mal leise ließ sich das altersmäßig breit gemischte Publikum von den beiden Musikern auf ihre ganz spezielle Weise in eine andere Welt entführen. Der anhaltende Applaus zum Schluss zeigte, dass auch Experimentierfreude an und mit klassischen Instrumenten und Werken, gepaart mit absolutem Können und völliger Hingabe zu einem beeindruckende Klangerlebnis werden kann.
Diana Ottoberg

Nordbayrische Nachrichten, 24. September 2007

Konzert in St. Johannis ließ Zuhörer mitsummen

"(...) virtuos, zart oder ungeahnt spielfertig. Beeindruckend, mit welcher gelebten Akkuratesse hier ein Instrument (Corno da caccia), dass nicht mit dem uns bekannten Jagdhorn verwechselt werden darf, aus dem Schatten ins Licht gelangt."

Oberhessische Zeitung, 02. August 2007

Experimentierfreudigkeit gepaart mit Phantasie

NIEDER-MOOS (mp). "Back to Bach" und die alte Dame ließ sich dabei nicht lumpen: Über 200 Jahre alt, ließ sie sich mitreißen bei diesen Kapriolen auf ihren Tasten und Pedalen, bei den feurigen Klimmzügen an ihren Registern.

Vom "Concerto in C" bis zum "Tango Lamento",. virtuose Brückenschläge von der Vergangenheit in die Gegenwart, geniale Verbindungen zwischen Tasten- und Pfeifeninstrument hin zu Trompete und Corno da caccia. Johannes Gebhardt und Daniel Schmahl, ein samtig spritziges Duo, das in der Kirche von Nieder-Moos zwischen Empore an der historischen Orgel und am Orgelpositiv im Altarraum wirbelte. Eingebettet in barocke und poesievolle Harmonien oder disharmonisch bishin zur Schräglage. Herausragende Darbietungen von zwei hochdotierten Musikern, die wie aus einem genialen Guss ein einheitliches Klangbild zelebrierten.

Sprichwörtlich ausgeprägt zeigte sich die Experimentierfreude der Beiden, zu jeder Zeit gepaart mit einer höchsten Dosis an Können und Phantasie. Musikalische Grenzgänger im Doppelpack, von Kind an auf Instrumenten zu Hause. "Geschmackssache", meinte irgend jemand in der Pause. In diesem Falle immerhin so angelegt und mitreißend, dass am Ende unter brausendem Applaus mehrere Zugaben fällig wurden.

Wer sich fallen ließ, der wurde mitgenommen. Auf Orgel, Trompete und Corno da caccia bahnten sich Johannes Gebhardt als Organist und Daniel Schmahl als konzertanter Bläser ihre charismatischen Wege zwischen Tradition und Modeme, von Johann Sebastian Bach bishin zu Eigenkompositionen von Johannes Gebhardt. Bewegende Darbietungen, gleichermaßen völlig beruhigend oder wach machend.

Locker flanierten sie, vorbei an Stationen mit improvisiertem Jazz und Swing. Ein Hauch aus den 50ern, dem im Wechsel Stücke aus dem Barock folgten, von Bach über Samuel Scheidt bishin zu Tomaso Albinoni. Eigens auf die historische Orgel gestimmt war die Trompete, von Daniel Schmahl effektvoll mit diversen Dämpfern bestückt. Ebenfalls durch das Corno da caccia wurde das Publikum in eine bezaubernde Klangwelt geführt. Melancholie pur, die das Gefühl einer gewissen Schwerelosigkeit vermittelte, nahezu mystisch das Vibrato des Registers des oberen Manuals der Orgel. Rhythmisch die Staccati, begleitet durch den weichen Klang eines einfühlsamen Trompetenspiels.

Nach Noten oder ganz ohne spielten der Dozent an der Universität und der selbständige Solokünstler. In nervöser Anspannung, mit Temperament öder ruhig und gelöst. Mindestens einmal in der Woche proben Johannes Gebhardt und Daniel Schmahl gemeinsam. Zwischen ihren hochrangigen vielen anderen Terminen in und außerhalb Deutschlands. Zwei pfiffige Musiker und mächtig musikalische Puffer zwischen interessanten Zeitreisen. Mit 200 Besuchern an diesem Abend nur mäßig bedient.

Ostsee Zeitung, 23. Juli 2007

Grenzgänger zwischen Bach und Jazz

"(...) Seine Trompete schmiss jazziges, wie Dorhams "Blue Bossa" oder Cliffort Browns "Joy Spring" lässig und federn hinaus."

Volksstimme, 13. Dezember 2006, Tangermünde

Trompete und Orgel im Einklang

Tangerhütte ( dan). Während sonst die Bühne in der evangelischen Kirche in Tangerhütte rege genutzt wird nahmen die Künstler diesmal auf der Empore Platz. Bei gedämpftem Licht konnten sich die Besucher so zur dritten Stunde der Musik komplett auf das Gehörte konzentrieren. Tobias Berndt an der Orgel und Daniel Schmahl mit der Trompete begeisterten die Zuhörer und nahmen sie mit auf eine Reise in die besinnliche Weihnachtszeit, wie sie schon zu den Zeiten Johann Sebastian Bachs existierte. Neben dem Ausnahmemusiker wurden auch Stücke von Dietrich Buxtehude, Tomaso Albinoni und Alexandre Guilmant zum Teil völlig neu interpretiert.

Auch der Klassiker "Es ist ein Ros' entsprungen" bekam aus der Feder von Emmanuel Adler ein neues Stimmgesicht. Das Duo war bereits zum dritten Mal in Tangerhütte und begeisterte mit Trompete, Orgel und seiner Art des Spielens die Zuhörer in der voll besetzten evangelischen Kirche.

Die vierte Stunde der Musik findet am Dienstag, 23. Januar, im Tangerhütter Kulturhaus statt. Unter dem Titel "Bach und Moderne" spielen Sandra Schumacher (Oboe) und Sahra Christ (Harfe).

Ostsee Zeitung Wismar, 28. Juli 2006, Nicole Hollatz

"(...)Daniel Schmahl mit seinem Blasinstrument, mal klar und deutlich, mal verspielt, dann wieder durch Dämpfer verzerrt wie von einer alten Schellackschallplatte.

Allgemeine Zeitung Uelzen, 24. Juli 2006, Barbara Kaiser

Ein großer Spaß mit Bach "(...) Tempo, Klarheit und Durchsichtigkeit bestimmten das Musizieren der beiden jungen Instrumentalisten. Wie gestochen, mit konsequenter Energie.

Neue Presse Hannover, 12. Juni 2006, Nora Lysk

Marktkirche swingt in memoriam Mike Gehrke "(...) Der Brückenschlag zwischen Klassik und Moderne gelingt auch an diesem Abend und wird fortgesetzt von Johannes Gebhardt (Orgel) und Daniels Schmahl (Trompete).

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 12. Juni 2006

"... Mitunter war eindrucksvoll zu hören, dass Jazz auf der Kirchenorgel mehr sein darf, als eine Randmusikart.

Märkische Allgemeine Zeitung, 6. Juni 2006

"Die Freude am Experiment war beiden Musikern deutlich anzumerken, ihr Zusammenspiel klang perfekt. Der Brückenschlag von der Moderne bis in die Vergangenheit gelang ihnen ganz wunderbar."

Clarino Print, März 2006, Franz X. Zipperer

"Der Bläser Schmahl und der Orgelspieler Gebhardt schaffen es mit Verve und Leichtigkeit, dem Hörer völlig neue Perspektiven zu eröffnen."

Neue Osnabrücker Zeitung, 7. November 2005 (rop)

Zwei Grenzgänger in der Musik Daniel Schmahl und Johannes Gebhardt begeisterten 250 Zuhörer in Hilter

Mühelos überwanden sie die Grenzen von Raum und Zeit: Von Südamerika bis Leipzig, von der Moderne bis zum Barock spannten Daniel Schmahl und Johannes Gebhardt in der Johannes-der-Täufer-Kirche den klangvollen Bogen. In einem Konzert voll musikalischer Überraschungen stellte das virtuos agierende Duo am Samstag seine Vielseitigkeit unter Beweis.

Sein Konzert setzte auf Einladung des Gremiums 850 Jahre Hilter die Veranstaltungsreihe "Kultur unterm Turm" fort, die sich als Markenzeichen für außergewöhnliche Kulturereignisse etabliert hat. Rund 250 Besucher führten Daniel Schmahl an Trompete, Flügelhorn und Corno da caccia sowie Johannes Gebhardt an der Orgel "Back To Bach". Kontrastreich verbanden sich spritziger Jazz und temperamentvoller Bossa Nova mit festlichen Werken des Barock und der Romantik, denen die Musiker mit eigenen Bearbeitungen ungewohnte Seiten abgewannen.

Johann Sebastian Bachs Contrapunkt I aus der "Kunst der Fuge" eröffnete in klassischer Manier den Konzertabend. In dezenter Zurückhaltung legte die Orgel den Grund für den weichen Klang des Flügelhorns, bevor das Duo mit einem weiten thematischen Sprung in die Moderne wechselte. Südländische Leichtigkeit und Lebensfreude vermittelten Flügelhorn und Orgel in einer faszinierenden Bearbeitung von Joe Hendersons "Blue Bossa". Die Vielseitigkeit des ehrwürdigen Instrumentes stellte Johannes Gebhardt mit einer Orgel-Improvisation über Astor Piazollas "Libertango" unter Beweis.

In ansprechend vermittelter Selbstverständlichkeit wandelten die Musiker zwischen den Genres und schöpften dabei tief aus einem reichen Klangreservoir. So präsentierte sich A. Goediches Konzertetüde für Trompete und Orgel als temporeicher Dialog der Instrumente. Der edle, runde Klang des Horns beseelte die Bearbeitung von Johannes Brahms´ Choralvorspiel "Herzlich tut mich verlangen". In reizvollem Kontrast legte sich das weich geblasene Corno da caccia über die zurückhaltend geführten Bewegungen der Orgel. Ein beeindruckendes Musikerlebnis bot das perfekt aufeinander abgestimmte Duo mit Johann J. Quantz´ Concerto Es-Dur für Corno da caccia und Orgel. In virtuosen Läufen eilte das Horn im Allegro der Orgel entgegen. Sehnsuchtsvoll vereinten sich die Instrumente im weich intonierten Adagio.

Er war Anfang und Ende: Zurück zu Bach führten die Musiker mit dem abschließenden Choral "Schmücke dich, oh, liebe Seele". Lieblich erhob sich der Klang des Horns in lang ausgehaltenen Bögen, von der Orgel mit ruhigen Bewegungen unterlegt. Mit stehenden Ovationen feierten die Besucher das Duo, das sein nicht ohne eine Zugabe ziehen ließen: Schmahl und Gebhardt verabschiedeten sich mit einer zukunftsweisenden Interpretation des zweiten Satzes aus Bachs 2. Brandenburgischen Konzert: In mitreißender Frische verbanden sich Barock und Moderne, Klassik und Jazz zur titelgebenden Bearbeitung "Back to Bach". In der Reihe "Kultur unterm Turm" setzte das Duo mit seiner Virtuosität und Vielseitigkeit ein schillerndes Glanzlicht.

Rheinische Post, 27. September 2005

Orgel wie ein Jazz-Piano – Johannes Gebhardt (Orgel) und Blechbläser Daniel Schmahl gingen "Back to Bach". Die Zuhörer beim Konzert im Willibrordi-Dom waren begeistert.

Allgemeine Zeitung Uelzen, August 2005, Barbara Kaiser

Engelsgesang im Duett 6. St.-Marien-Sommerkonzert mit Orgel, Corno da caccia und Trompete.

Schweriner Volkszeitung, Juli 2004, Dieter Hofmann

Stehende Ovationen... D.Schmahl und J.Gebhardt begeisterten in Plau am See.

Merseburger Zeitung 2. Februar 2004, Hans-Hubert Werner

"back to bach" – zurück zu den Wurzeln – Eindrucksvolles Konzert in der Stadtkirche.

Dithmarscher Rundschau, 30. Juli 2003

"...die jungen, hochtalentierten und schon sehr erfolgreichen Gäste zeigten allerhöchste musikalische Kunst ...stehender Schlussapplaus fordert zu Zugaben heraus. ... Highlight der Sommerkonzerte 2003"

Auerbacher Zeitung, 03. Juni 2003

"Dabei findet der leidenschaftliche Musiker in facettenreicher Art immer wieder zurück zu den Wurzeln der Klassik und nimmt dabei auch in überzeugender Weise sein Publikum mit." "... Ein Klasse-Konzert, das durch Vielfalt, Spielfreude und Können bestach."

Stendaler Volksstimme, 10. April 2003

"..Daniel Schmahl erwies sich als stilbewusster und technisch ausgereifter Kenner... der die Kompositionen ausdruckstark zu meistern verstand"

Schleswiger Zeitung, 02. Januar 2003

"...der meisterhafte Bläser auf Trompete, Flügelhorn und Corno da caccia verband Alte und Neue Musik geradezu genial..."

Stormaer Tageblatt, 13. August 2002

"Back to Bach: Trompetenkonzert der Extraklasse und krönender Abschluss der Sommerkonzerte... Spaziergang durch die Jahrhunderte mit ausgesuchten Werken auf höchsten musikalischen Niveau dargeboten."

Riesaer Zeitung, 16. Januar 2001

"...dem wunderbaren Klang der Piccolotrompete, wie auch dem warmen, weichen und intensiven Klang des Corno da caccia kann sich keiner entziehen."